Am Künstlerhaus 20, 76131 Karlsruhe

Die historische Karlsruher Kunstavantgarde ist weiterhin Thema der Projektreihen in der Neuen Fledermaus, die sich immer mehr als ein Ort der interaktiven Kunst-Recherche mittels Ausstellungen und Themenevents versteht. Sowohl die Vermittlung der Geschichte der Karlsruher Kunstavantgarde mit all ihrem bemerkenswerten Reichtum und all ihren kunsthistorisch noch nicht erfassten Daten wird in der Neuen Fledermaus intensiv durchgeführt, als auch die gegenwärtige boomende Landschaft der Independent-Künste dokumentiert und durch hommagiale, kommemorative Ausstellungen und Performance-Events zelebriert, die den Bogen zu der historischen Vergangenheit der Karlsruher Kunstavantgarde spannen. Die Projektreihe soll sowohl wissenschaftlich als auch im Bereich künstlerischer Forschung angesiedelt sein und Ausstellungen, Interventionen, Work-Shops und Vorträge können im Rahmen dieses Formats platziert werden.

Das Brot der Spiele

Die Projektreihe „Das Brot der Spiele“ beschäftigt sich auch mit den Interferenzen zwischen Trivial und Sakral im Spektrum der Kunst: Wann ist Kunst trivial, welche Wege wagt sie zu gehen, welche Kompromisse bis zu welcher Grenze, um ihre „Sakralität“ nicht zu verlieren und trotzdem POP(ulär) daher zu kommen? Ein Hygienekonzept, das die analoge Durchführung möglich machen soll, liegt vor; darüber hinaus bietet die Reihe auch eine Interferenz zwischen dem Analogen Live -Event und dem digitalem Medium.

Woo Jin Lee - Geschenktes Traumbild

am 6.11. 19 Uhr

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Im Rahmen der Projektreihe zeigt am 6.11. um 19 Uhr Woo Jin Lee ihre künstlerische Position mittels Ausstellung und einer Performance in Zusammenarbeit mit Harald Frey mit dem Titel: "Geschenktes Traumbild" (Foto Woo Jin Lee).

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Lorenz Bögle - Über die Notwendigkeit von Gladiatorenkämpfen an Kunstakademien?

am 13.11. 19 Uhr

Der Künstler Lorenz Bögle führt am 13.11. , 19 Uhr eine Aktion mit dem Titel : "Über die Notwendigkeit von Gladiatorenkämpfen an Kunstakademien?" auf.

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Zum 100. Geburtstag von

Paul Celan

Lyrik-Wettbewerb

Am 23.11.2020 wäre der große Lyriker Paul Celan 100 Jahre alt geworden.

Er setzte seinem Leben 1970 im Paris-Exil in der Seine selbst ein Ende, was den damals jungen Celan-Fan in mir schwer traf. Zum Jubiläumstag des 1920 im damals rumänischen Tschernowitz als Sohn jüdischer Eltern geborenen deutschsprachigen Dichters Paul Celan, dessen Leben sowohl von der Zerrissenheit und Einsamkeit, dem „Fremdsein“ als Angehöriger einer Minderheit im seinem Geburtsland, als auch vom dramatischen Spektrum des Exils und der Emigration gezeichnet war, organisieren INKA und der „Neue Fledermaus“-Projektraum einen Lyrikwettbewerb für Beiträge rund um das Thema „Exil und Emigration“ im eigentlichen und/oder übertragenen Wortsinn.

paul celan - eyes

Eben so, wie es nur die Dichtung vermag. Bis zum 1.10. können sich DichterInnen mit bis zu je fünf Gedichten in deutscher Sprache zum Themenkomplex „Exil/Emigration“ bewerben. Um den Geburtstag von Paul Celan im November 2020 herum (Datum und Location werden noch angekündigt) wird das Publikum aus sechs ausgewählten Beiträgen, die in einer Lesung mit Publikum vorgetragen werden, die Sieger wählen. Preisgeld und Veröffentlichungen wird es ebenfalls geben. Beiträge bitte bis 1.10. (Einsendeschluss) unterm Stichwort „Schwarze Milch der Frühe – 100 Jahre Paul Celan“ per E-Mail an redaktion@inka-magazin.de. -rw